Erstelle drei Vorschläge mit Preisindikatoren und Menülinks. Jeder vergibt Punkte: drei, zwei, eins. Summiere, entscheide, fertig. Bei Gleichstand gewinnt die Option mit der größten Budgetspanne oder der besseren Erreichbarkeit. Eine kurze Frist verhindert endlose Nachreichungen. Diese Methode ist überraschend versöhnlich: Präferenzen werden sichtbar, Kompromisse nachvollziehbar. Nach wenigen Runden kennt die Gruppe Muster und spart Zeit, weil die Auswahl zunehmend intuitiv, aber weiterhin fair getroffen wird.
Wenn Geschmäcker stark divergieren, rotiert die Priorität: Heute Küche A, nächstes Mal Küche B, dann C. Wer diesmal weniger Lieblingsoptionen hat, kommt beim nächsten Treffen groß raus. Die Rotation gilt ebenfalls für Preisniveaus, damit sich günstige und gehobenere Abende abwechseln. Diese Planbarkeit fühlt sich gerecht an und verhindert, dass einzelne ständig nachgeben. Gleichzeitig bleibt die Küche abwechslungsreich und die Entdeckungslust lebendig, ohne dass man jedes Mal bei Null beginnt.